Der Bericht der Verwaltung wird in zwei Teilen von Frau Wetenkamp und Herrn Hauschulz anhand einer Power-Point-Präsentation vorgestellt. Da Frau Immken die Protokollführung in dieser Sitzung übernimmt, geht sie nur auf den Teil zu den Messebesuchen im Frühjahr 2026 ein. Die Präsentation wird in der Anlage beigefügt.
Das Gremium diskutiert das Thema der Videoüberwachung auf dem Gelände des Hössensportzentrums intensiv. So kamen Fragen nach der Wirksamkeit, dem Datenschutz, der Qualität der Aufnahmen, der Wirkung und der Bekanntmachung auf. Der Ausschussvorsitzende, Ratsherr Kuhlmann, merkt an, dass die Polizei mit geeigneten Videoaufnahmen besser ermitteln und ggf. weitere Maßnahmen einleiten könne. Frau Wetenkamp und Herr Hauschulz erläutern, dass ein Austausch mit dem Datenschutzkoordinator der Stadt Westerstede stattgefunden habe. Hierbei wurde festgestellt, dass eine Videoüberwachung insbesondere dann zulässig sei, wenn sich entsprechende Vorfälle häuften und sich auch die Polizei dafür ausspreche. Zudem würden geeignete Schilder zur Information angebracht. Ein Zugriff auf die Aufnahmen werde nur durch einen sehr eingeschränkten Personenkreis und nur bei Bedarf erfolgen. Es sei weiterhin vorgesehen, die Aufnahmen spätestens nach einer Woche zu löschen. Ratsherr Kurt merkt an, dass bei der Umsetzung nicht zu sparen sei, um später auch verwertbare Aufnahmen zu generieren. So solle z. B. der Betrieb der Kameras fest via Stromkabel und nicht durch Batterien erfolgen.
Ratsherr Lukoschus steht hinter den Bestrebungen, das Gelände des Hössensportzentrums besser zu überwachen. Er merkt an, dass ggf. ein Gesamtkonzept, auch für weitere kritische Bereiche des Stadtgebiets, erarbeitet werden könne.
Frau Wetenkamp bedankt sich für die Anmerkungen und Hinweise des Gremiums und merkt an, dass die Videoüberwachung beim Hössensportzentrum ggf. als Pilotprojekt für andere Bereiche der Stadt dienen könne. Insgesamt sei die Planung noch nicht abgeschlossen, sodass die Anregungen des Gremiums in die finalen Entscheidungen einfließen können.
Ratsherr Ahrenholz erkundigt sich nach den neuen Parkregelungen am Hössensportzentrum. Er erfragt, wer das Verwarngeld ausspreche. Frau Wetenkamp erläutert, dass eine Mitarbeiterin des Ordnungsamtes vor Ort kontrolliere. Da die Mitarbeiterin nur drei Stunden wöchentlich tätig sei, sei zur Unterstützung eine Mitarbeiterin des Amtes für Sport, Jugend und Kultur zur Vollzugsbeamtin ernannt worden. Die vereinnahmten Gelder werden im Bereich des Ordnungsamtes gebucht.
Ratsherr Lukoschus erfragt die Kosten der Messeteilnahme. Frau Immken erläutert, dass der Messeauftritt bei der Bildungsmesse Didacta etwa 10.000 Euro und bei der RDA Group Travel Expo etwa 5.000 Euro gekostet habe. Eingeschlossen seien hier nicht nur die Messeteilnahme, sondern auch die Gestaltung des Messestandes, die Werbemittel und Kosten durch den Arbeitseinsatz und die Übernachtungen der Mitarbeiterinnen.
Der Ausschussvorsitzende, Ratsherr Kuhlmann, bedankt sich im Namen des Gremiums für die Führung durch die Umkleidekabinen und Toiletten der Hössensporthalle und lobt die die finale Umsetzung. Er freue sich, dass die Maßnahme nach der langen Planung nunmehr so positiv umgesetzt werden konnte.
Einen Sachstand zu weiteren Themen erfragt Ratsherr Berg. Es gehe ihm konkret um einen möglichen Kunstrasenplatz der SG Hüllstede, die Sporthalle in Ocholt, den Ausbau der Zimmerkapazitäten in Gästehaus 3 sowie die Sanierung des Freibades. Frau Wetenkamp erläutert, dass die SG Hüllstede weiterhin großes Interesse am Bau eines Kunstrasenplatzes aufweise. Aktuell arbeite der Verein daran, die erforderlichen Mittel für die Beteiligung des Vereins aufzubringen. Bezüglich der Sporthalle Ocholt gebe es regelmäßige Abstimmungstermine zur Planung des Gesamtareals. Für das Gästehaus 3 seien noch keine weiteren Planungen beauftragt. Bezüglich der Sanierung des Freibades werde zunächst 2028 der Betonkörper überprüft. Nach dieser Überprüfung könne festgelegt werden, bis wann die Sanierung erfolgen müsse. Nur bei einem intakten Betonkörper könne das Freibad mit einem Edelstahlbecken ausgekleidet werden. Der Zeitpunkt der Überprüfung sei mit der Firma Thalen Consult so abgestimmt.
Ratsfrau Kundt-Bergmann erfragt, was mit dem Personal geschehe, wenn ab dem neuen Schuljahr weniger Cateringleistungen angefragt würden. Frau Wetenkamp erläutert, dass kein Personal entlassen werden müsse. Ggf. würden Mitarbeiter anders eingesetzt.
In Bezug auf die skizzierten Zahlen des Herbergsbetriebes erfragt Ratsherr Lukoschus, wie die Wirtschaftlichkeit in diesem Bereich hergestellt werden könne. Frau Wetenkamp erläutert, dass vorgesehen sei, das Gästehaus 2 ab Ende 2028 zu schließen. Dann müssen nur noch zwei Gästehäuser unterhalten werden. Ab dem nächsten Jahr werde eine Wende erwartet.
Im Hinblick auf die Errichtung eines Kunstrasenplatzes bei der SG Hüllstede erkundigt sich Ratsherr Kurt, ob der Verein ggf. auch durch andere Förderprogramme unterstützt werden könne. Weiterhin möchte er wissen, ab welcher Auslastung die Gästehäuser sich rentierten. Frau Wetenkamp erläutert, dass eine Förderung durch den LSB, den Landkreis Ammerland und die Stadt Westerstede möglich sei. Zudem arbeite der Verein aktuell am Sponsoring. Man stehe hier in engem Austausch. Ratsherr Lukoschus merkt hierzu an, dass die Mehrheitsgruppe die Chance für den Verein nicht genutzt habe. Die Wirtschaftlichkeit in den Gästehäusern stelle sich etwa ab einer Auslastung von 50 % ein. Wenn die Zimmerkapazitäten in Gästehaus 3 erweitert werden sollen, benötige man entsprechend mehr Übernachtungen. Herr Busch erläutert, dass man sich in den vergangenen Wochen intensiv mit den Übernachtungen, Erträgen und Aufwendungen in den Gästehäusern auseinandergesetzt habe. Man sei damit aktuell nicht zufrieden und könne den Ausbau erst dann rechtfertigen, wenn die Übernachtungszahlen und Erträge dies zuließen.