Burgforde

In unmittelbarer Nähe der Kreisstadt Westerstede liegt das historische Dorf Burgforde. Der Name Burgforde besagt, dass hier in früheren Zeiten eine Burg gestanden hat. Erbauungsjahr der Burg wird mit 1226 angegeben.

Die Wallanlagen und Burggräben mit Brücken sind bis zur heutigen Zeit sehr gut erhalten geblieben. Sie liegen in unmittelbarer Nähe des Waldhotels Wittenheim im schönen Staatsforst.

Im Jahre 1749 wurde Alarich von Witken Amtmann zu Westerstede/Burgforde. Vom Namen Witken wurde der Name des Hotels Wittenheim abgeleitet.

Das Dorf Burgforde, früher viele mittlere und kleine landwirtschaftliche Betriebe, dazu einige Stellmachereien, hat sich wie überall gewandelt. Zur Zeit hat Burgforde vier landwirtschaftliche Haupterwerbs- und zwei Zuerwerbsbetriebe sowie einen Hotelbetrieb und eine Gaststätte.

Im Dorf Burgforde sind alle Versorgungs- und Entsorgungseinrichtungen vorhanden. An Vereinen und Verbänden sind ein Boßelverein, ein Landvolkverband und mehrere private Kegelvereine vorhanden. Außerdem wird noch von einigen Männern der Gesangverein im Nachbardorf Linswege tatkräftig unterstützt.

Unter Mitwirkung des Boßelvereins, des Landvolkvereins und des Gesangvereins finden jährlich ein Dorf- und Boßelfest, sowie im Herbst ein traditionsreicher Boßelball statt. Außerdem finden ein Erntefest, Adventsfeiern und Weihnachtsfeiern statt. Des weiteren Laternenumzüge, Betreuung der Alters- und Ehejubilare sowie Geschäftsjubiläen und Kinderfeste. Weiterhin wird in unserem Dorf das traditionelle Osterfeuer und Maibaumsetzen gepflegt. Die Teilnahme an Umzügen mit Festwagen gehören auch zur Veranstaltung des Dorfes.

In den letzten Jahren ist die Einwohnerzahl in Burgforde stetig angewachsen durch Neubauten, Umbauten und Anbauten. Alle Bauvorhaben sind stilgerecht passend zum Dorfcharakter ausgeführt worden.

Erwähnenswert finden wir Fachwerkstil, rote Dachziegel, Reetdach, und die Verwendung unserer heimischen Klinker. Für die Begrünung des Dorfes wurde gleich wohl einiges getan z. B. Anpflanzung von Buchenhecken und anderen dorftypischen Pflanzen.

In diesem Sinne möchten wir mit einer Kommission in unserem Dorf weiterarbeiten, um dem Leitspruch „Unser Dorf soll schöner werden“ gerecht zu werden.