Hollwege

Hollwege ist ein kleines überschaubares Dorf, welches als Eschdorf auf eine lange Geschichte zurückblicken kann.

1107 wird es schon mit 9 Höfen urkundlich erwähnt. Das wirkliche Alter lässt sich aber nicht genau feststellen. Höchstwahrscheinlich gab es Hollwege schon 800 n. Chr.

Der Name Hollwege kommt von holl -niedrig- und wege - wede - Wald. Hollwege war von allen Seiten von Niederungen und vom Wald umgeben. Auch heute ist es noch von großen Eichen, Feldern, Weiden und viel Gehölz lieblich umschlossen.

In Hollwege fügen sich alte und neue Häuser harmonisch zusammen. Alte Häuser wurden sorgfältig restauriert, neue aufgebaut, sodass das typische Erscheinungsbild erhalten blieb. Ein schönes Beispiel für die Erhaltung alter Gebäude ist die ca. 120 Jahre alte Mühle, die liebevoll renoviert wurde und jetzt privat genutzt wird.

1982 nahm Hollwege zum ersten Mal an dem Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden" teil. Es konnte sofort ein 3. Platz erzielt werden. Dies spornte an und danach wurde viermal ein 2. Preis und 1994 sogar der 1. Preis gewonnen. Dieses Ziel konnten die Einwohner durch einen ausgeprägten Gemeinschaftssinn erreichen.

  1. Ortsbürgerverein Hollwege e.V.
  2. Klootschießer- und Boßelerverein Hollwege e.V.
  3. Freiwillige Feuerwehr Hollwege
  4. Gesangverein „Sangeslust" Hollwege
  5. Kindergartenverein Hollwege e.V.
  6. Klönschnack Hollwege
  7. Sportkegelverein Hollwege

Hollwege hat eine Größe von ca. 660 ha, davon werden ca. 490 ha land- und forstwirtschaftlich genutzt. Nachdem die Einwohnerzahl in den 70/80er Jahren sank, erhöhte sie sich, nachdem ein Bebauungsgebiet erschlossen wurde, auf 534 im Jahre 1997 (2011 = 530 Einwohner). Hollwege hat eine hohe Wohnqualität. Erreichbar ist das Dorf von Westerstede her außer mit dem PKW, auch sehr gut mit dem Fahrrad. Es führt ein Radweg von ca. 2 km Länge an der alten B 75 entlang. Über die A 28, mit direktem Anschluss, ist Hollwege nach allen Richtungen offen.

Für den Naturschutz wurde in Hollwege auch einiges getan. An der Großen Norderbäke renaturierte man ein großes Gebiet. Damit wurde mehr Lebensraum für Pflanzen und Tiere geschaffen. Auch das Hollwegerfelder Moor wurde mit tatkräftiger Unterstützung der Bevölkerung wieder vernässt, um sich allmählich in den Ursprung zurückverwandeln zu können.

Internet: www.hollwege.de