Petersfeld

Petersfeld liegt nordwestlich von Westerstede und ist über die Ammerlandallee in Richtung Spohle zu erreichen. Eingebettet zwischen Wiesen, Feldern, Wald und Busch liegt Petersfeld auf einem „Berg". Das Gelände steigt von Westerstede (5 m über NN) in nordwestlicher Richtung an; in Petersfeld werden 12 - 15 m über NN gemessen.

Die ersten Siedler ließen sich 1789 im heutigen Petersfeld nieder. Moore und Niederungen wurden urbar gemacht; durch Fleiß und mühevolle Arbeit entstand ein stattliches Dorf, das heute aus 53 Wohneinheiten besteht. Zu diesen zählen neben überwiegend landwirtschaftlichen Betrieben, ein Tischlereibetrieb und zwei Baumschulen. 1798 setzten die Petersfelder die Gründung des Schulwesens durch.

Namensgeber des Dorfes dürfte der ehemals regierende Landesfürst Peter Friedrich Ludwig, Herzog von Oldenburg, gewesen sein.

Der Zusammenhalt der Dorfbewohner zeigt sich auch an den ansässigen Vereinen. Boßelverein, Ortsbürgerverein, Schützenverein „Linswege-Petersfeld", Landvolkverband und Bauernschaftsverband sorgen für zahlreiche Aktivitäten.

Ruhe und Erholung finden Einheimische und Besucher bei Wanderungen und Radtouren in Petersfelder Wald und Busch. Zum Verweilen laden gepflegte „Ruheplätze" mit Tisch und Bänken ein; diese findet man z. B. am „Boßeldamm", in „Bentshöhe" und am „Prittenbarg" bei der sogen. „Sparks-Kuhle", einem kleinen See, wo der Verein der Flugmodellbauer sein Domizil hat.

Hauptanziehungspunkt und weit über die Grenzen des Ammerlandes, Niedersachsens und der Bundesrepublik hinaus bekannt, ist der am Ortseingang von Petersfeld befindliche, von Dietrich Hobbie geschaffene Rhododendronpark. Tausende von Touristen und Einheimischen erfreuen sich zur Blütezeit an der Pracht der Rhododendren und den verschiedenen Baumarten. Wanderwege durchziehen den Park, in dessen Mitte sich ein reizvoller See befindet. Zur Hauptblütezeit sorgt ein Restaurationsbetrieb für Stärkung und Erfrischung.