Fairtrade-Stadt

Vom „Äquator“ zur Fairtrade-Stadt Westerstede

Fair gehandelte Waren erfreuen sich seit den 1990er Jahren in Westerstede immer größerer Beliebtheit. Nachdem diese anfangs vorrangig auf Gemeindefesten, nach Gottesdiensten oder bei besonderen Veranstaltungen angeboten wurden, eröffnete 1996 der liebevoll eingerichtete Eine Welt-Laden „Äquator“ in der Innenstadt seine Pforten, um den Fairen Handel tatkräftig zu fördern. Ob Lebensmittel für die kreative Küche oder farbenfrohe Geschenke wie Kerzen, Lederwaren und Spielzeug – hier finden Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus Nah und Fern ein vielfältiges Sortiment an fairen Produkten von sorgfältig ausgewählten Händlern.

Anlässlich des 20. Jubiläums des „Äquators“ ist 2016 schließlich die Idee entstanden, sich um den Titel „Fairtrade-Stadt“ zu bewerben. Mit Erfolg! 

Am 28.7.2018 wurde Westerstede offiziell zur Fairtrade-Stadt ernannt! 

Alle Informationen zur Fairtrade-Stadt und eine Übersicht über die Teilnehmer in unserer Stadt erhalten Sie in unserem Flyer, den Sie hier downloaden können

 

 

 

 

 

Sie wollen mitmachen und möchten mehr erfahren? Melden Sie sich gerne bei uns:

Sprecher der Steuerungsgruppe  
Stadtverwaltung
Ernst-Dieter Kirchhoff
Tel. 04488 2138
ernst-dieter.kirchhoff@ewetel.net
Karin Klaproth
Tel. 04488 55-138
KKlaproth@westerstede.de

 

 

Aktuelles:

Fairtrade-Rosenaktion 2020

Auch in diesem Jahr organisierte die Steuerungsgruppe der Fairtrade Stadt Westerstede und der "Eine Welt Laden" eine Rosenaktion zur Stärkung der Rechte der Frauen weltweit und der ArbeiterInnen auf Blumenfarmen im globalen Süden. Mit der Aktion möchte man sich außerdem für den Vertrieb fair gehandelter Blumen in den Städten einsetzen.

Dieses Jahr fand die Aktion sogar an drei Tagen ganz  im "Namen der Rose" statt:

6.März Weltgebetstag: Im Anschluss an den Gottesdienst wurden den ca. 80 Besucherinnen Rosen überreicht und so auf die Stärkung der Frauenrechte aufmerksam gemacht.

7. März: Auch die Kundinnen des Weltladens durften sich über eine Rose freuen und wurden außerdem über die  Bedingungen der Rosenproduktion und die Stärkung der Frauenrechte in Ländern des globalen Südens informiert.

8. März: Der Flohmarkt „Von Frauen - Für Frauen“ im Evangelischen Haus bot die richtige Bühne, um beim Verschenken der Fairtrade-Rose auf die Rechte der Frauen und die Bedeutung fair produzierter Rosen aufmerksam zu machen. Die Resonanz war durchweg positiv. Die BesucherInnen zeigten großes Interesse für die Kampagne und freuten sich sehr über das unverhoffte blühende Geschenk.

Die Aktion konnte nur durch die Unterstützung dreier Sponsoren realisert werden. Unser herzlicher Dank gilt in diesem Zusammenhang insbesondere "TransFair e.V. – Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt", sowie der "Eine Welt Gruppe Äquator" für die finanzielle Unterstützung, " Gesa – Westersteder Grün", einer neuen örtliche Blumenhändlerin und Mitglied bei Fairtrade Town Westerstede, für die preisgünstig zur Verfügung gestellten Rosen und die kompetente Information über fair gehandelte Rosen als Ausstellerin während des Flohmarktes.


Fairtrade Stadt Westerstede begrüßt die Apothekervilla als neues Mitglied

Seit Februar 2019 ist nun auch die Apothekervilla im Rahmen des Projektes „Zivilgesellschaft“ Mitglied der Fairtrade Stadt Westerstede. Neben Bildungsveranstaltungen zum Fairen Handel, die ab sofort in den Räumlichkeiten der Apothekervilla organisiert werden,  können die Besucher nun auch Kaffee und Tee aus fairem Handel genießen.


Flower Power – Frauen stärken! Die Fairtrade-Rosenaktion 2019

Anlässlich des Weltfrauentages verteilen die Steuerungsgruppe der Fairtrade Stadt Westerstede und der Eine Weltladen am 8.3.2019 fair gehandelte Rosen auf dem Westersteder Wochenmarkt und im Eine Welt Laden.

Die von Fairtrade Deutschland deutschlandweit initiierte Rosen-Aktion unter dem Motto „Flower Power – Frauen stärken“ soll auf Frauenrechte weltweit aufmerksam machen,  ArbeiterInnen auf Blumenfarmen im globalen Süden stärken und sich für den Vertrieb von fair gehandelten Blumen in den Städten einsetzen.