Zeichen der Anerkennung: Stabsfeldwebel Enrico Ruß überreicht Bürgermeister Michael Rösner, Thomas Kossendey und Oberstarzt Dr. Georg Helff stellvertretend für die Truppenkameradschaft Gedenk-Coins.© Hartmut Ahlers Fotografie
Ein wichtiger Beitrag für die regionale Gesundheitsversorgung
Westerstede und die umliegende Region profitieren vom Einsatz der Soldatinnen und Soldaten des Bundeswehrkrankenhauses in besonderer Weise. Denn in Westerstede werden nicht nur die medizinischen Fachkräfte der Bundeswehr für den Einsatz ausgebildet und die medizinische Versorgung der verletzten oder erkrankten Einsatzkräfte sichergestellt, sondern es wird auch ein wesentlicher Beitrag für die Gesundheitsversorgung in unserer Region geleistet. Möglich ist die umfassende Ausbildung und die gute Gesundheitsversorgung nur durch die Kooperation zwischen dem Bundeswehrkrankenhaus und der Ammerlandklinik.
Einblicke in die Geschichte als Standortkommune
In lockerer Atmosphäre erzählte der Staatssekretär des Verteidigungsministeriums a.D. Thomas Kossendey bei Kaffee und Kuchen auf dem Ehrencafé, wie es zu dieser Kooperation kam, unter welchen Umständen Westerstede also überhaupt zur Standortkommune wurde. Oberstarzt Dr. Georg Helff ergänzte die Ausführungen aus seiner Sicht als Ideengeber und damaliger Chefarzt des Bundeswehrkrankenhauses Rostrup, das zum BWK Westerstede wurde. Diesen aus vielen Perspektiven betrachteten, sehr interessanten Blick auf die Anfänge moderierte der heutige Chefarzt und Kommandeur Oberstarzt Dr. Christian Zechel, nachdem der Bürgermeister sich noch einmal ausdrücklich bei den Soldatinnen und Soldaten für den Einsatz bedankte. Als Dankeschön für diese Einladung und als Zeichen der Anerkennung überreichte Stabsfeldwebel Enrico Ruß stellvertretend für die Truppenkameradschaft den Dreien jeweils einen Coin sowie Oberstleutnant Thomas Bünting dem Bürgermeister zusätzlich eine persönlich gewidmete Plakette des Kreisverbindungskommandos.
Gemeinsamer Austausch: Gäste des Ehrencafés bei den Gesprächen und Ausführungen im Rathaus.© Hartmut Ahlers Fotografie
Ausstellung im Rathaus
Eingerahmt war der anschließende lebhafte Austausch der Gäste von einer durch den Reservistenverband, das Kreisverbindungskommando, die Truppenkameradschaft sowie den Bundeswehrverband gestaltete Ausstellung über die Aufgaben, Aktivitäten, Einsätze und Schicksale der von Verletzung betroffener Soldatinnen und Soldaten. Diese Ausstellung ist in den kommenden Wochen noch im Rathaus zum Stadtpark für die Öffentlichkeit zu sehen.
Symbol der Verbundenheit: Die Gelbe Schleife im Rathaus erinnert an den Einsatz und die Opfer der Soldatinnen und Soldaten.© Stadt Westerstede




