Westerstede - Die Westersteder Rhododendronschau „Rhodo“ war ein großer Erfolg. Das resümierten am Dienstag Bürgermeister Michael Rösner und seine Kollegen Ingo Leffers und Marion Wegner im Rathaus. Etwa 70.000 Besucher zog die Pflanzenschau in der Innenstadt vom 13. bis zum 21. Mai an – nicht enthalten in der Zahl sind die Besucher der Abendveranstaltungen. Allein Nico Santos trat auf dem Albert-Post-Platz vor mehr als 5200 Zuschauern auf.
Das große Eröffnungskonzert sei einer der Höhepunkte gewesen, sagte Rösner – und er machte den Westerstedern Hoffnung. Weil das Konzert so gut angekommen sei, könne sich die Stadt eine Wiederholung vorstellen, „auch wieder mit einem großen Künstler“. Das weitere Abendprogramm sei ebenfalls erfolgreich verlaufen, so Marion Wegner. Zwischen 500 und 800 Besucher seien zu den Konzerten und Musicals gekommen.
Viel Lob gab es auch für das neue Konzept der Pflanzenschau. Es kostete, anders als 2018, keinen Eintritt und auch das Festgelände auf dem Albert-Post-Platz fiel weg. Dafür wurde die Thalenweide mit einbezogen. Insgesamt wurde so die Innenstadt sehr voll, Gastronomen und Geschäftsleute profitierten. Die Idee, die Veranstaltung zu öffnen, sei in den Kritikgesprächen nach der vorangegangenen Rhodo von den Gärtnern eingebracht worden, so Ingo Leffers. Das habe sich ausgezahlt. Das zeigt auch das positive Feedback in sozialen Medien.
Wie hoch die genauen Kosten letztendlich waren, konnte der Dezernent nicht beantworten. Allzu große Unterschiede zu den Vorgänger-Rhodos erwartete er aber nicht. Denn dadurch, dass kein Eintritt erhoben wurde, fehlten zwar Einnahmen, ein großer Kostenanteil konnte aber durch weniger Lohnzahlungen auch eingespart werden.
Überzeugen konnten die vielen Baumschulen und Garten- und Landschaftsbauer die vielen Rhodo-Besucher mit dem eigentlich Kerngeschäft: Der Pflanzenschau. Michael Rösner sprach allen Beteiligten – insbesondere dem Planer Jens Kujawski (Wiefelstede) nochmals seinen Dank aus. Wann die nächste Rhodo stattfindet, ist noch nicht entschieden. „Das werden wir besprechen“, sagte Ingo Leffers. Laut Rösner wird es entweder 2027 oder 2028 soweit sein.





