Überwuchs über öffentlichen Wegen entfernen

Anpflanzungen beleben und verschönern das Ortsbild und tragen zur Verbesserung der Lebensräume für Mensch und Tier bei.

In letzter Zeit wurden im Westersteder Rathaus wiederholt Beschwerden über die schlechte Passierbarkeit von einigen Geh- und Radwegen vorgetragen.

Meist liegt die Ursache in Hecken, herunterhängenden Ästen oder anderen Gewächsen, die mehr oder weniger über die Grundstücksgrenze hinausgewachsen sind.

 

Passanten, oft ältere Leute mit Hilfspersonen oder Mütter mit Kindern, die nebeneinander laufen müssen, haben hier dann Probleme und müssen auf die Fahrbahn ausweichen. Besonders gefährdet sind Kinder, die nach der Straßenverkehrsordnung bis zum vollendeten achten Lebensjahr mit ihrem Fahrrad den Gehweg benutzen müssen. Werden sie durch überhängende Äste zum Ausweichen auf die Straße verleitet, besteht erhöhte Unfallgefahr für sie.

„Sichtdreiecke“ im Kreuzungsbereich von Straßen sind grundsätzlich von jeder Bebauung (Gartenzaun, Hecke, Baum o.ä.) freizuhalten.

Die Westersteder Stadtverwaltung bittet daher alle betroffenen Anlieger, die Anpflanzungen regelmäßig  soweit zurückzuschneiden, dass die Straßen und Wege auf ihrer gesamten Breite voll genutzt werden können. Das gilt auch für die verkehrsberuhigten Gebiete, in denen keine Gehwege vorhanden sind. Sollte ein Zurückschneiden nicht möglich sein, müssten die Anpflanzungen entfernt werden.

Besonders werden dabei die Anlieger angesprochen, deren Grundstücke nicht nur zur Vorderseite an einen Weg angrenzen, sondern auch an der Rückseite. Auch zur Rückseite hin muss der Überwuchs entfernt werden.

Um Gefahrensituationen von vornherein zu vermeiden und allen Beteiligten zusätzlichen Aufwand zu ersparen, sollte man vor dem Pflanzen beachten, welches Ausmaß Sträucher, Bäume und Hecken schon nach wenigen Jahren annehmen können.

Verursachen vorsätzlich oder fahrlässig unterlassene Rückschnittmaßnahmen Personen- oder Sachschäden, so sind die Grundstückseigentümer zum Ersatz dieser Schäden verpflichtet.

Für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe sagen wir vielen Dank!