Geräteschau der Westersteder Feuerwehren in geänderter Form durchgeführt

Feuerwehren konnten ihre Bedarfe 2022 anmelden

Um nicht auch dieses Jahr die Geräteschau coronabedingt komplett ausfallen zu lassen, wurden am vergangenen Samstag alle neun Westersteder Feuerwehren angefahren. Aufgrund der anhaltenden Pandemie sollte das Gremium möglichst klein gehalten werden, sodass lediglich der Kreisbrandmeister Andree Hoffbuhr, der zukünftige Kreisbrandmeister Friedrich Delmenhorst, Stadtbrandmeister Mathias Siehlmann, seine beiden Vertreter Jürgen Specht und Thomas Rohlfs, Feuerwehrausschussvorsitzender Heino Neumann und Jörn Krieger von der Stadtverwaltung teilnahmen.

Es ging dieses Mal nicht vorrangig um die Überprüfung der Gerätschaften, sondern darum, nach über einem Jahr mit den Feuerwehren offiziell ins Gespräch zu kommen und deren Bedürfnisse zu erfragen. Bereits bei den ersten Feuerwehren wurde bemerkt, dass diese viel Redebedarf hatten. Aber auch der Stadt- und Kreisbrandmeister wollten vieles aus den Einheiten wissen, insbesondere wie sie bisher die Coronazeit überstanden haben.

Die Beantragungen der Feuerwehren gingen größtenteils in Richtung der Abarbeitung von Großschadenslagen. So wurden einige Motorsägen mit großem Schwert beantragt, bzw. deren Erneuerung, aber auch weitere Tauchpumpen. Auch die Ausstattung einiger Feuerwehrgerätehäuser wurde angesprochen. Hier bleibt die Erneuerung des Feuerwehrhauses Westerloy neben den bereits eingeplanten Fahrzeugbeschaffungen eines der größten Projekte in den kommenden Jahren im Feuerwehrwesen.

Aber auch der Stadtbrandmeister hat einige Informationen bzgl. der derzeitigen Lage und der Coronabewältigung in den Feuerwehren erfahren. Mitgenommen hat er die in den letzten Jahren stetig steigenden Verwaltungsaufgaben in den Feuerwehren. Mögliche Lösungsansätze sollen hier zunächst feuerwehrintern erarbeitet werden und der Stadt und den Gremien vorgeschlagen werden.

Neben der aktiven Abteilung wurde auch die Jugend- und Kinderfeuerwehr betrachtet und die Kinder- und Jugendfeuerwehrwarte befragt. Entsprechende Beantragungen der Jugendabteilungen wurden aufgenommen, aber insbesondere die verschiedenen Ansätze während der Coronakrise hinterfragt. Hier ging ein Lob an alle Abteilungen, wie ideenreich diese die Kinder und Jugendlichen bei Laune gehalten haben. Ob und inwieweit Corona hier zu einem Mitgliederschwund führen wird, bleibt abzuwarten, gerade in den Kinderfeuerwehren bestehen aber weiterhin Wartelisten. So konnte sich das Gremium in Westerloy davon überzeugen, dass die Jugendarbeit funktioniert, die Kinderfeuerwehr hatte zum Besuchszeitpunkt einen Übungsdienst.

Die Beantragungen und Anträge werden zusammengefasst, mit dem Stadtkommando besprochen und für den kommenden Feuerwehrausschuss vorbereitet.

Besuch in Westerloy v.l. stv. Bürgermeister Heino Neumann, baldiger KBM Friedrich Delmenhorst, OBM Jörn Bohlje, StBM Mathias Siehlmann, stv. StBM Jürgen Specht, stv. OBM Richard Schlenzig, stv. StBM Thomas Rohlfs und KBM Andree Hoffbuhr